Eintausend Bücher

Ich muss gestehen, ich besitze mehr Bücher, als ich jemals in meinem leben lesen werde. Selbst mit den besten Speed Reading Methoden, kann ich unmöglich all diese Bücher lesen. Vermutlich bräuchte ich 10 Jahre, wenn ich nichts anderes mehr täte.

Das sollte das Ziel sein…

Doch das ist kein Jammern. Weder bin ich über diesen Umstand entsetzt noch traurig, vielmehr ist es mir einfach wieder in den Sinn gekommen. Wohl aber ist es der Umstand, dass ich auf meine Bücher blicke, mit Ehrfurcht wohlgemerkt, der mich daran erinnert, dass ich vielleicht weniger Zeit vertrödeln und mehr Zeit für das Lesen aufwenden sollte.

Wo ist die Zeit, als mir jeder Tag wichtig gewesen ist, wo ich jedes Mal ein Buch zur Hand nahm? Verlernt habe ich es schon fast, verlernt durch das Lernen für sämtliche Studien, die ich auf mich genommen hatte. Und umso weniger schreibe ich über die Dinge, die mich beschäftigen. 

Früher hatte ich jeden Tag etwas zu sagen, heute bin ich froh, wenn mir einmal im Monat ein guter Einfall kommt. Doch es sind nicht die Einfälle, die wichtig sind, sondern es sind die Taten. Sehr philosophisch und gleichzeitig nichts aussagend.

Heute hatte ich die grandiose Idee nicht nur über 150 Bücher zu schreiben sondern 1000 Bücher zu publizieren. Meine eigenen, wohlgemerkt, nicht die der Anderen. Dazu müsste man sie erstmal schreiben, nicht wahr? Wie schreibt man 1000 Bücher? Indem man sich weniger darum bemüht, dass jede Seite 200 oder mehr Wörter umfasst.

Das bedeutet also: Comics.