Klar könnte man…
Die Leute wollten immer schon mal ein Buch geschrieben haben und mit AI können sie das jetzt tun; obgleich sie es nicht selbst schreiben, sondern schrieben lassen. Das kommt einem Ghostwriter gleich. Das kann man immer wieder wiederholen, kann auf diese Weise ein Buch nach dem anderen publizieren…
Aber sollte man?
Wie Brandon Sanderson sehr gut in seinem Vortrag zeigt, geht dadurch etwas Wesentliches verloren:
Das weißt man jedoch nicht zu schätzen, wenn man es nie hatte. Das bedeutet, all jene, die noch nie selbst ein Buch geschrieben haben und nun „mit AI“ ein Buch schrieben (lassen) glauben nun zu wissen, wie man ein Buch schreibt. Sie haben nicht den Aufwand betrieben, den es dafür braucht. Und sie haben dabei nichts gelernt.
Wer sein Buch promptet ohne es selbst zu schreiben,
der durchläuft nicht die Transformation, die einem echter Autor widerfährt.
Das war eigentlich meine Hauptmotivation regelmäßig Bücher zu schreiben. Denn nach dem ersten, zweiten, dritten Buch ist es irgendwann nur noch repetitiv. Jedes weitere, aus derselben Sparte, bringt keine neuen Erkenntnisse. Daher sind meine Bücher auch „Kraut und Rüben“ und ohne Zusammenhang, weil ich gerade darüber geschrieben habe, was mich eben zu dem Zeitpunkt interessiert hat.
Und seien wir ehrlich: Geld kann man damit kaum verdienen. Nicht mit dem per Verkauf ver se. Nicht mit dem Schreiben, sondern mit dem Buch als Infrastruktur