Noch mehr Gedanken am Sonntag…

Die Zeit vergeht weiter…

Ich habe mich damit abgefunden, dass die Zeit schnell vergeht.

Vermutlich, weil mir bereits alles gleichgültig ist.

Ich möchte nicht mehr darüber nachdenken über „was wäre, wenn…“, möchte mir keine Gedanken machen, ob ich die Zeit noch sinnvoll nutzen kann.

Tatsächlich habe ich alle Möglichkeiten und jede ist gleich in Ordnung. Ich habe keinen passenderen neutralen Begriff gefunden. In Ordnung. So ist das Leben gerade.

Natürlich werde ich traurig sein, wenn es vorbei ist. Wann auch immer es sein wird. Ich hoffe, ich werde dieser Situation gleichgültig gegenüber treten. Aber es wird mir nicht leicht fallen.

Heute bin ich bereits 37 und dieses Jahr werde ich 38. Das ist unglaublich für mich, da ich somit bald den 40er erreiche. Das ist wirklich unglaublich für mich. Damit bin ich dem Tod fast schon näher als meiner Geburt.

Warum sollte ich mich jetzt noch stressen? Wozu? Was sollte das bringen?

Ehrlich gesagt will ich wieder, dass es früher vorbei ist. So um die 70 scheint für mich adäquat. Ich brauche nicht mehr. Ja das stimmt mich traurig, aber gleichzeitig akzeptiere ich es. 

Ein einfaches Leben

Enttäuschung entsteht, wenn die Realität nicht den Erwartungen gleichkommt.

Daher hat jener ein einfaches Leben, der keine Erwartungen hat.

Arbeiten für andere…

Wir arbeiten fünf Tage die Woche und haben am Abend weder die Energie noch die Zeit, etwas „Großartiges“ zu unternehmen. Im Winter ist es besonders schlimm, wenn man die sonnigen Tage im Büro sitzt und erst am Abend rauskommt. Das war beim Bundesheer wesentlich einfacher.

Habe ich eine Lösung?

Nein.

Doch was genau ist es, das uns stört?

Meine Werke werden gestohlen

Wie so oft habe ich wieder einmal eines meiner Werke online gefunden. Diese Person verkauft ein Poster mit einem Bild, das ich erstellt habe. Früher waren es userbars.

Heute sind es meine Bücher, Bilder, Sprüche…

Das erinnert mich an etwas:

Imitation is the most sincere form of flattery.

Doch wie kann das sein? Denn weder bin ich berühmt noch wirklich reich. Noch kein Millionär. Aber die Leute schaffen es meine Werke zu stehlen und sie unter ihrem Namen populär zu machen und damit Geld zu verdienen.

Ich bin es Leid…

Es ist alles so absurd…

Wie ist Erfolg möglich?

In vielerlei Hinsicht ist unser Erfolg von anderen Menschen abhängig. Nicht, weil wir uns selbst nicht anstrengen würden, sondern weil die schlussendliche Beurteilung unserer Leistung von eben jenen Menschen abhängt.

Das ist ein zweischneidiges Schwert…

Eine schlechte Beurteilung kann uns aufzeigen, dass noch Verbesserungspotential besteht; gleichzeitig kann sie uns die Freude an der Sache nehmen. Daher plädiere ich dafür, die Freude aus der Erstellung eines Werkes zu nehmen. 

Daraus folgt unmittelbar, dass es keinen Sinn macht, die Erstellung eines Werkes an AI auszulagern, weil dadurch die Freude entfällt.

Nicht die üblichen Probleme…

Ich habe das Gefühl, dass die generellen Probleme des Lebens — ihr wisst schon, was man eben alltäglich für Probleme hat, die in Büchern stehen und in Artikeln behandelt werden — mich nicht betreffen. Es sind solche Situationen, in denen ich mir denke „Warum schreibt man darüber? Haben Leute wirklich dieses Problem? Bin ich zu einfach gestrickt oder zu komplex?“

Hier wünsche ich mir natürlich das zweite, glaube zu glauben ich sei weiter fortgeschritten… Doch ich frage mich, warum hat man diese Probleme und stellt sich diese Fragen? Und warum werde immer wieder die gleichen Probleme aufgeworfen?

Tatsächlich geht es hier um etwas anderes und dem möchte ich in diesem Beitrag auf den Grund gehen.

Serien statt Monographien sammeln…

Die erste Frage, die ich mir beim Aussortieren stelle, ist, ob mich das Thema des Buches noch interessiert. Die zweite jedoch, ob das Buch Teil einer Serie ist. Die dritte, ob mich die Serie noch interessiert und die vierte, ob ich diese Serie bereits sammle. Wenn ich sie bis dahin nicht gesammelt habe, kommt das Buch weg.

So stellt sich mir persönlich die Einsicht, dass ich als Autor bessere Chancen habe, dass meine Bücher gekauft und behalten werden, wenn sie Teil einer Serie sind. Denn wenn jemand die ganze Serie sammelt wird er wohl ein einzelnes Buch daraus nicht weggeben.

Ideen teilen

Wie schon öfter geschrieben ist es ein Multiplikator und es hilft sich die Menschen fern zu halten. Es hilft aber auch mit den richtigen in Kontakt zu treten.

Was sind die richtigen? Welche, die deine Ideen verstehen, nachvollziehen, vielleicht auch gut heißen. 

Etwas lernen

Mittlerweile finde ich es die beste Lernmethode. Ganz gleich worüber du etwas erfahren willst, wenn du es aufschreibst, ja sogar ein Buch darüber schreibst, wirst du am meisten lernen. 

Nicht alles kann man immer anwenden, aber man kann immer ein Buch darüber schreiben.

Symptome

Wir müssen zwischen Kopfschmerzen und Erschöpfung unterscheiden. Wir können beides zugleich haben aber das eine setzt nicht unbedingt das andere voraus.

Kopfschmerzen lassen sich relativ leicht durch ein Getränk mit Salz klären.

Erschöpfung jedoch nur durch rasten.

In beiden Fällen sollte man sich keinen Stress machen.

Warum schreibe ich Bücher?

  1. Weil ich es kann
  2. Weil es ein Hobby ist, das mir Freude mach und nicht des Geldes wegen, eben auch weil es mir kaum Geld bringt
  3. Jeder sollte Bücher schreiben die ihm kein Geld bringen. Warum? Damit man die Freude an der Erstellung erfährt, nicht am Verkauf.

Entspannt sein…

Ich bin entspannt. Es ist diese Entspannung, die mich klarer denken lässt. Dadurch kann ich meine Zeit so nutzen, wie es mir beliebt. Ohne Verhängnis, sie nicht gut genutzt zu haben.

Zurück zum Ursprung

Zurück zum Ursprung. Zurück zu den Comics. Niemandem etwas beweisen müssen. Einfach Comics lesen. Nichts schreiben müssen. Nichts publizieren müssen. Ein angenehmes Leben. Notizen habe ich ja schon immer gemacht. Gedanken aufgeschrieben. Bis ich mich irgendwann dazu gezwungen habe sie zu veröffentlichen. Das ist aber nicht mehr notwendig.

Was ermöglicht Wissen?

Wissen sollte mir ermöglichen, die Welt vollständig zu verstehen oder sogar vorherzusagen.

Ich schreibe derzeit wenig, weil ich auch wenig lese. Es interessiert mich nicht.

Lass dich nicht frotzeln….

Machen Sie Geschäfte mit Menschen und Unternehmen, die ehrlich zu Ihnen sind.
Wenn sie Sie einmal betrügen, shame on them.
Wenn sie Sie mehrmals betrügen, shame on you, dass Sie weiterhin mit ihnen Geschäfte machen.

Was ist die Motivation?

Es ist nicht das Geld.
Es ist die Vorstellung etwas gemacht zu haben, das andere erfreut.
Aber dann kaufen sie es nicht und die Motivation ist weg.
Daher ist auch das nicht die Motivation.
Denn sie ist von anderen abhängig.
Es ist die Vorstellung, dass es das Buch gibt.
Es muss sich niemand erfreuen, außer ich selbst.
Denn ich erfreue mich, dass es existiert.
Und deshalb mache ich es.
Nicht, weil ich Anerkennung suche.
„Seht her! Das habe ich gemacht!“
Sondern, damit ich mich erfreue.
Ich erfreue mich an der Erstellung und an der Vorstellung, dass es irgendwann existiert.
Und das reicht mir.