Noch schnell neue Werke erstellen…

Einleitung

Ich selbst versuche ĂŒblicherweise möglichst schnell neue Werke zu erstellen und sie dann auch zu veröffentlichen. Dies gelingt mir am Besten durch das nochmalige Lesen meiner eigenen Werke, weil mir dadurch neue Ideen zu den selben Themen kommen. Sehr oft kommt es vor, dass ich etwas in einem Buch vergessen habe… Manchmal möchte ich noch viel genauer auf einen Teilaspekt eingehen…

Die BĂŒcher die nach Speed Reading Genius erschienen sind und zum selben Thema gehören, sind eigentlich eine Weiterentwicklung einzelner Bereiche die ich im vorigen Buch bereits aufgegriffen habe; diese BĂŒcher beschĂ€ftigen sich viel genauer mit den Themen Speed Reading, Output, Meditation, KreativitĂ€t, und ProduktivitĂ€t. Dabei ist es mir immer wichtig gewesen, neue Informationen in meine BĂŒcher zu verpacken und nicht das selbe in anderen Worten wiederzugeben. 

Und hier genau liegt der SchlĂŒssel
fĂŒr eine schnelle Produktion
von noch mehr Werken:

Die Leser wollen mehr vom selben. Aber sie wollen nicht das Gleiche! Wenn Sie ein Musikalbum einer Band kaufen, die Sie sehr gerne hören, dann haben Sie im Vorfeld eine Erwartungshaltung – Sie wollen von Ihrem PopsĂ€nger weiter auch Popsongs und kein Heavy Metal. Ebenso wĂ€ren Sie enttĂ€uscht wenn Sie gerne Heavy Metal hören und Ihre Lieblingsband plötzlich Pop produziert. Sie wollen mehr vom selben aber nicht die gleichen Lieder wie am letzten Album. Andere Lieder aber auf die selbe Art und Weise.

Genius and Big Data Daniel Wieser

Daten, Daten, Daten…

Mehr Ideen zu bekommen, ist definitiv nicht das Problem. Die richtigen Ideen zu bekommen und alle Ideen zu verwalten, ist die Herausforderung. Um die besten Einsichten zu erhalten, muss man viele Ideen haben – dies fĂŒhrt letztendlich zu einer großen Menge an Informationen, die man in irgendeiner Weise verwalten muss.

All die Ideen, die mir durch den Kopf gehen, die meisten davon völlig unnötig, aber irgendwie relevant fĂŒr mich und meine Arbeit (die das Schreiben ist).

Noch mehr erstellen…

Überlege dir, wie viele Antworten/Variationen du zu einem bestehendem Werk (das nicht von dir ist) schreiben könntest:

  • Ein Kommentar
  • Eine Abhandlung ĂŒber das selbe Thema
  • Einen Teilaspekt bearbeiten
  • Das Buch umformen und ich darauf beziehen (verstĂ€ndlicher gestalten)
  • Ein weiterfĂŒhrendes Werk dazu erstellen (wenn der Autor einen zweiten Teil geplant hĂ€tte, wie wĂŒrde er aussehen?)
  • ErgĂ€nzung (was fehlt im ersten Teil?)
  • Anders aufbereiten (die selben Informationen in anderen Worten)
  • Anderes Format (Audio/Video in Buch umwandeln)

Anmerkung am Rande: Es ist nicht so, dass das Studium an der UniversitĂ€t ein Genie macht, aber Genies hatten den Ă€ußersten Wunsch, ihr Wissen stets zu verbessern – deshalb gingen sie auf die UniversitĂ€t. Das war die Motivation dahinter. Aber man ist nicht automatisch ein Genie, nur weil man an der UniversitĂ€t studiert

Mehr Ideen zu bekommen, ist definitiv nicht das Problem
Mehr Ideen zu bekommen, ist nicht das Problem…

Noch viel mehr erstellen…

Die einzige Möglichkeit, viele gute Inhalte zu schaffen, viele BĂŒcher zu schreiben, besteht darin, entweder Aufgaben zu automatisieren, AbkĂŒrzungen zu nehmen oder das auszulagern, was ausgelagert werden kann. In diesem Abschnitt werde ich Ihnen zeigen, was Sie tun können, um die Menge der Inhalte, die Sie tĂ€glich produzieren, zu erhöhen:

  1. Selbst veröffentlichen: Anstatt viel Zeit auf die Suche nach einem Verleger zu verwenden, publizieren Sie selbst. Sie brauchen dafĂŒr nur ein paar Stunden – statt monatelanger Suche nach einem Verleger. Da Sie nur wenig Zeit fĂŒr diese alltĂ€gliche Aufgabe aufwenden mĂŒssen, können Sie sich mehr Zeit auf das Schreiben Ihrer BĂŒcher konzentrieren.
  2. Text-Generatoren: Manchmal brauchen Sie einen Kick, der Ihnen die Inspiration gibt, die Sie brauchen. Fehlt Ihnen das richtige Wort oder haben Sie MĂŒhe, Ihr Buch ein StĂŒckchen weiter zu bringen? Der Einsatz von Textgeneratoren wird Ihnen dabei helfen.
  3. Fertig ist besser als perfekt: Beenden Sie ein Buch, bevor es Sie fertig macht. Nehmen Sie die Unvollkommenheit an. Es könnte Monate dauern, an Ihrem Schreiben zu feilen, die fĂŒr die Erstellung weiterer Inhalte hĂ€tten genutzt werden können.
  4. Recyceln: Verwenden Sie den gleichen Inhalt immer und immer wieder.
  5. Kopieren, mischen, verdrehen: Nehmen Sie die Ideen anderer Leute und mischen Sie sie zusammen, um etwas zu erhalten, das neu und anders erscheint. Es ist auch der einzige legale Weg, etwas zu „stehlen“. Alles andere ist ein Plagiat.
  6. Ihre FĂ€higkeit, an mehreren BĂŒchern gleichzeitig zu arbeiten: Weil die Inspiration vielleicht eine Pause braucht, wollen Sie sich auf etwas anderes konzentrieren. Sie brauchen ein paar Nebenprojekte, die als Ventil fĂŒr alles andere, was Sie sagen wollten, und als Auslöser und Katalysator fĂŒr Ihre anderen Schriften dienen können.
  7. NĂ€her ausformulieren: FĂŒhren Sie Ihre Gedanken oder Ideen, die Sie bereits einmal an einer anderen Stelle hatten, wieder fort. Sie mĂŒssen nicht alles in ein Buch packen…
Memo an mich: Entscheide dich fĂŒr eine Sprache.

Erstellen – Nicht schreiben!

Denk nicht zu sehr an das Schreiben – sonst kommt dir vielleicht noch in den Sinn, dass du nicht weißt, was du schreiben sollst. Sobald du aber zu sehr darĂŒber nachdenkst, was du schreiben sollst, bist du nicht mehr authentisch. Schreib deine Gedanken auf, schrei, was dir in den Sinn kommt. Damit das Geschriebene genialer wird, solltest du dich einfach darauf konzentrieren, genialer zu denken, nicht genialer schreiben.

Der Erstellungsprozess von Output besteht nich nur aus dem Schreiben. Die Methoden oben gibt einen guten Einblick, wie man eben wirklich mehr Werke erstellen kann, ohne sich zu sehr auf das Schreiben zu konzentrieren.

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