Der Sinn des Lebens: Eine Erkenntnis

Einleitung

Wir Menschen sind ständig auf der Suche und geben Dingen eine Bedeutung.

Manchmal glauben wir sogar, dass bestimmte Dinge nur deshalb passieren, weil eine höhere Macht darauf Einfluss hatte.

Und so ist das auch mit unserem Leben…

Der Sinn

Wir geben unserem Leben einen Sinn damit wir motiviert sind weiter zu leben. Für manche ist das „Erfahrung sammeln“ für andere ist es „Menschen helfen„. Tatsache ist, dass es nicht einen Sinn gibt der auf alle Menschen zutrifft, sondern, dass jeder Mensch individuell dem Leben einen Sinn gibt.

Ob das Leben per se Sinn mach oder einen Sinn hat, das ist eine ganz andere Frage…

Ich glaube nicht, dass das Leben einen Sinn per se hat, denn dann müsste jedes Leben (und jeder Gegenstand) einen Sinn haben und Sinn machen. Die Frage ist, Sinn wofür oder für wen?

Der Sinn ergibt sich daraus dass alles was ich lerne auch nach meinem Tod anderen Menschen einen Nutzen bringen kann Daniel Wieser
Der Sinn ergibt sich daraus, dass alles, was du lernst, anderen Menschen helfen kann…

Nach der Frage, ob ich meinem Leben
einen Sinn gebe, antworte ich mit: Ja.

Ich sehe das folgendermaßen:

  1. Das Leben ist kurz.
  2. Nichts, was du dabei anhäufst, kannst du mitnehmen.
  3. Alles was du lernst, wird mit dir ins Grab gehen.
  4. Man wird dich danach vergessen.

Und daraus folgt…

Ich habe irgendwann keinen Sinn mehr darin gesehen, etwas Neues zu lernen, weil alles davon mit mir die Welt verlassen wird (falls das demotivierend klingt, bitte weiterlesen – es wird besser!)

Es ist also ganz egal wie viel ich lese, am Ende habe nur ich etwas davon.

Und das auch nicht besonders lange…

Wozu leben, wenn am Ende eh alles weg ist?

Es gibt jedoch zwei Dinge, die du in deinem Leben ansammeln kannst, die auch nach deinem Tod anderen Menschen helfen:

1. Geld

2. Wissen

Beides sind Dinge die mir in meinem eigenen Leben sehr viel bringen, aber auch anderen, wenn ich einmal nicht mehr bin.

Das bedeutet, die Motivation, mehr Geld als ich brauche zu „machen“ ist nicht nur darin, dass ich es selbst ausgebe (ich lebe sehr sparsam), sondern, dass ich es anderen Menschen weiter geben kann.

Und was ist mit dem Wissen?

Um dieses weiterzugeben habe ich das Schreiben von Büchern für mich entdeckt.

Denn ich habe mich gefragt: „Wozu soll ich X Bücher im Jahr lesen? Wem bringt das etwas?“ und die Antwort war (für mich), dass ich die Ideen, die mir daraus entspringen, auch an andere weitergeben kann.

Bücher zu schreiben gibt mir die Möglichkeit, diese Ideen zu publizieren ohne aufdringlich zu erscheinen. Jeder hat die Möglichkeit, diese zu lesen, und dazu muss ich nicht einmal mit diesen Menschen reden! (was mir zu anstrengend wäre).

Fazit:

Ich habe das Bedürfnis noch sehr viel zu lernen. Ich studiere nicht deshalb, weil ich mehr Geld brauche (ich habe mehr als genug), sondern weil ich mehr wissen möchte, daraus neue Ideen bekommen möchte, und diese dann mit anderen teilen kann!

Tatsächlich wäre die Vorstellung, dass alles, was ich in meinem Leben angesammelt habe, nach meinem Tod weg ist, ein sehr deprimierender Gedanke.

Der Sinn ergibt sich daraus, dass alles, was ich lerne, auch nach meinem Tod anderen Menschen einen Nutzen bringen kann.

Wir dürfen nicht als Individuen denken, sondern als Spezies.

Dr. Brand, Interstellar

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