Über Ideologien, Diagnosen und Bezeichnungen

Ideologien

Woher kommt das Bild, das wir haben, wenn uns jemand sagt er/sie ist ? Dies ist eine archetypische Vorstellung. Wir verbinden damit bestimmte Eigenschaften und entscheiden just in diesem Moment, ob wir diesen Menschen sympathisch finden.

Diagnosen

Bezeichnungen wie ADHS oder ASD (Autismus) sind wichtig für Betroffene, damit diese klar kommunizieren können, was die Probleme sind. Das macht es einfacher eine Lösung zu finden.

Diese Bezeichnungen sollte man jedoch nicht als Persönlichkeitsmerkmal sehen, sich nicht dadurch definieren. Es ist eher wie eine unheilbare „Krankheit“ mit der man täglich umgeht. Als eine Abweichung von der Norm, wird sie deshalb als „Störung“ bezeichnet.

Auch ist sie für Betroffene nicht besonders angenehm. Diese merken es in bestimmten Situationen, bei denen andere Menschen keine Einschränkung erfahren.

„Gesundheit und Krankheit sind insofern relative Konzepte, als sich ihre Inhalte nur in der Wechselbeziehung beider Kategorien genau bestimmen lassen. Als qualitativ differente Charakteristika menschlichen Befindens erweisen sie sich zudem abhängig von der anthropologischen Auffassung derjenigen Epoche, die sie definiert.“

Siegfried Zepf, Zur Theorie der psychosomatischen Erkrankung

Eigene Bezeichnungen

Ich nenne mich trotzdem lieber Genius Mastermind und definiere darin für mich die Qualitäten, die ich gerne selbst innehaben möchte. Diese Bezeichnung wird aus der Vision abgeleitet.

Zwar kenne ich die Diagnosen auch doch würde ich mich nicht einer ideologischen Bezeichnung bedienen – u.a. einer Berufsbezeichnung. Es lässt sich nicht einfach in einem Wort erfassen, was ich mit meinem Leben mache.

Fazit

Genius Mastermind ist einfach Idologiekritik. Die Diagnosen muss ich ja nicht immer nach außen präsentieren. Das Gesamtbild bleibt gleich. Wie mich andere wahrnehmen kann ich nur schwer beeinflussen.