Schreibblockaden: Eine extrapolierte Einleitung

Ob es eine Schreibblockade gibt, ist eine Frage, mit der ich mich schon seit geraumer Zeit beschäftige, obwohl ich sie bereits für mich beantwortet habe.

Einleitung

Ob es eine Schreibblockade gibt, ist eine Frage, mit der ich mich schon seit geraumer Zeit beschäftige, obwohl ich sie bereits für mich beantwortet habe. Und nein, es gibt sie nicht. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass die Frage, wie man die Schreibblockade überwinden kann, ständig gefragt wird.

Wenn du ein Buch schreiben willst, wirst du früher oder später an einen Punkt kommen, wo du nicht weiter weißt. Diese Situation wird allgemein als Schreibblockade bezeichnet, auch wenn sie keine solche ist.

Den Zustand verbessern

Das ändert jedoch auch nichts daran, dass die Betroffenen sie als solche empfinden und immer wieder nach einem Ausweg suchen, indem sie probieren eine Krankheit (Schreibblockade) zu heilen, für die es keine Heilung gibt, zumal die Krankheit auch nicht existiert.

Es ist ein Thema, worüber sehr gerne geschrieben wird – welch eine Ironie – weil die Leser, die eigentlich schreiben sollten, nach dem nächsten besten Weg suchen, um ihren Zustand zu verbessern.

Sie werden ihn nicht finden, weil er nicht existiert.

Sie schaufeln sich ihr eigenes Grab, indem sie nicht schreiben, was ja eigentlich die Lösung all ihrer Probleme wäre. Nur durch das Schreiben vergeht die Schreibblockade.

Ich schreibe diese Zeilen auf meinem Mobiltelefon, weil ich am Ende des Tages zu erschöpft mit, mich vor dem Computer zu setzen, und so wirklich an einem Buch zu schreiben. Vermutlich würde es schneller gehen, wenn ich die Kraft und Muße dazu hätte.

Denke Langfristig

Dennoch ist jeder kleine Beitrag trotzdem ein Beitrag und auf lange Sicht gesehen kann ich in einer Woche mehr schreiben als an einem ganzen freien Tag. Mehrere Stunden, die auf einzelne Tage aufgeteilt werden, verbringe ich produktiver, als wenn ich sie hintereinander abarbeiten müsste. Dies sollte ein Hinweis sein: Versuche es ebenso.

Dein Handy hast du überall mit und so gibt es keine Ausrede mehr, deine Gedanken aufzuschreiben oder ein Journal zu führen. Ich fand es früher besser, meine Ideen zuerst per Hand aufzuschreiben und sie dann zu übertragen.

Heute sehe ich es eher als doppelte Arbeit, die ich unbedingt vermeiden möchte. Jeder weitere Schritt, der mich davon abhält, das was ich geschrieben habe zu veröffentlichen, ist ärgerlich – und meistens auch nicht notwendig.

Der einzige Weg, die Schreibblockade zu besiegen…

Der perfekte Blogbeitrag oder der am schönsten formulierte Artikel?

Strebe nicht nach Perfektionismus, denn du wirst ihn sowieso niemals erreichen. Aber strebe nach Verbesserung. Wenn du also schlecht, oder sehr schlecht schreibst, dann übe dich darin, mehr von dem zu schreiben, wie du gerne schreiben möchtest.

Danach musst du mit dem zufrieden sein, was du vollbracht hast. Hemingway hatte recht, als er sagte: „The first draft of everything is shit.“ Er hatte vergessen zu sagen, dass man auch echt geilen shit erstellen kann, den die Leute lieben.

Verzeih mir diese Ausdrucksweise. Das ist normalerweise nicht meine Art. Aber bestimmt verstehst du, worauf ich hinaus will…


Kommentar: Man könnte sich trotzdem auf etwas ausreden, das man Schreibblockade nennt und dann damit bekannt werden.

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